Unfallversicherung
Uber eine Unfallversicherung kann man sagen, dass sie für jeden geeignet ist, egal ob er berufstätig ist oder nicht, ob er jung oder alt ist, oder wegen Vorerkrankung keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen konnte. Nicht jedem wird aber der Unfallschutz gewährt, da Versicherungen auch Vorerkrankugen prüfen, die vielleicht zum Unfall führen könnten und lehnen solche Menschen von vorne hinein ab.
Wenn durch einen Unfall eine dauerhafte Gesundheitsschädigung entstanden ist, verpflichtet sich die Versicherung abhängig von der Beeinträchtigung, einen gewissen Prozentersatz der am Anfang vereinbarten Summe. Zum Beispiel wird der Verlust eines Beines mit 70 Prozent bewertet und der Verlust eines Zeigefingers mit 10 Prozent.
Man muss auf einige Aspekte achten, wenn man einen solchen Vertrag abschließt: man soll einen Vertrag ohne die sogenannte Prämienrückgewähr auswählen und man muss unbedingt direkt nach einem Unfall zum Arzt gehen. Was die Versicherungssumme angeht, sollte man immer eine simple Faustregel beachten: man sollte immer das 10 fache der jährlich benötigten Summe für Unterhaltskosten beantragen.
Die Kosten einer solchen Versicherung sind sehr von der Progression abhängig. Im Falle einer linearen Progression werden bei 50 prozentiger Invalidität 50 Prozent der Versicherungssumme ausgezhalt und bei einer Vollinvalidität wird die gesamte vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Wenn man Progressions- oder Mehrleistungstarife ausgewählt hat, kann man mit deutlich höheren Auszahlungen rechnen. Zum Beispiel kann man bei einer 100 prozentiger Invalidität mit dem 5-fachen der Versicherungssumme rechnen. Deswegen sind Progressionstarife auch teurer. Das existentielle Risiko der Invalidität wird aber sehr gut abgesichert. Und das ist etwas sehr Wichtiges, da man besonders in den Augenblicken, neben den psychischen Schäden keine finanziellen Schwierigkeiten spüren möchte und nicht auch mit dieser Situation kämpfen möchte. Es ist schwer genug zu wissen, dass man durch einen unerwarteten Unfall nicht mehr im Stande ist, sein Leben so weiter zu führen, wie bisher. Man muss aber keine Angst haben, dass die Einzahlungssumme zu groß für einen sein wird, wenn man den Progressionstarif auswählt. Zum Beispiel erhält ein 30 jähriger Mann mit 80 Euro pro Jahr einen leistungsstarken Versicherungsschutz mit hoher Progression und einer Versicherungssumme von 100.000 Euro.
Deshalb sollte man zwei mal darüber nachdenken, ob man eine Unfallversicherung braucht oder nicht, da man sich mit wenig Geld gegen den Fall der Fälle finanziell leicht schützen kann.
